Der Sperrcode am iPhone

Warum ist ein Sperrcode notwendig?

Damit das iPhone vor der dem Zugriff durch andere geschützt wird, braucht es einen Sperrcode.

Wie sieht der Code aus?

Üblicherweise besteht der Code aus vier oder sechs Zahlen. Um die Sicherheit zusätzlich zu erhöhen, kannst du auch auf einen alphanumerischen Code umstellen. Dabei kannst du dann neben Ziffern auch Buchstaben und Sonderzeichen als Sperrcode auswählen.

Alternative Wege, den Code einzugeben

Damit du nicht bei jeder Codeabfrage gezwungen bist, deinen Code einzugeben, gibt es bei den meisten iPhones auch alternative Wege, die Abfrage zu bestätigen. Bei den iPhones mit dem Homebutton ab dem iPhone SE der ersten Generation gibt es die sogenannte Touch ID, bei dem du deinen Fingerabdruck von einem oder mehreren Fingern hinterlegen kannst, um dein iPhone zu entsperren.

Bei den iPhone-Modellen, die über keinen Homebutton mehr verfügen, gibt es das Face-ID-Verfahren, bei dem dein Gesicht vom iPhone erkannt wird.

Du solltest deinen Sperrcode kennen

Auch wenn du dank Touch- bzw. Face-ID nur noch selten gezwungen bist, deinen Code einzugeben, solltest du deinen Sperrcode doch kennen. Denn auch die beiden Hilfstechnologien können in bestimmten Situationen passen, zum Beispiel, wenn deine Hände nass (Touch ID) sind oder du aufgrund von Covid19 eine Maske trägst (Face ID). Und auch bei bester Erkennung, kann es sein, dass dich dein iPhone auffordert den Code manuell einzugeben – zum Beispiel nach einem Update. Suche dir daher einen persönlichen Sperrcode, den du dir leicht merken kannst, aber der nicht leicht erraten werden kann (wie zum Beispiel viermal die Eins).

Zwei Sachen noch

Auch wenn es auf der Hand liegt, hier noch zwei Anmerkungen, die du vermeiden solltest:

  • Notiere dir dein Passwort bitte nicht direkt an deinem iPhone. Wir sehen es öfter, dass der Sperrcode auf einem Notizzettel in der Smartphonehülle aufgeschrieben wird. Die Methode ist nur unwesentlich sicherer, als keinen Sperrcode zu verwenden.
  • Auch wenn das iPhone ein tolles Werkzeug ist, um Notizen zu verwalten, eignet es sich nicht, um das eigene Passwort zu notieren. Wenn du, um die Notiz mit dem Sperrcode zu öffnen, vom iPhone nach dem Sperrcode gefragt wirst, merkst du, dass sich die Katze hier selbst in den Schwanz beißt.

Den Sperrcode deaktivieren oder ändern

Der Sperrcode kann in den Einstellungen geändert werden. Je nach iPhone-Modell, heißt der Punkt entweder Touch ID & Code oder Face ID und Code.

Wenn du den Punkt ausgewählt hast, musst du zunächst deinen gültigen Sperrcode eingeben. Nun kommst du in die Einstellungen des Sperrcodes und findest in der Liste die Unterpunkte Code deaktivieren und Code ändern. In beiden Fällen musst du zunächst noch einmal deinen Sperrcode eingeben. Wenn du einen neuen festlegen möchtest, musst du ihn zweimal eingeben, um Tippfehler zu vermeiden.

Was passiert, wenn du den Sperrcode falsch eingibst

Wenn du dich bei der Eingabe des Sperrcodes einen Fehler machst, ist das erst einmal kein Problem. Du kannst ihn anschließend erneut eingeben. Wenn du allerdings den Code mehrfach hintereinander falsch eingibst, erhältst du eine Sperrzeit, in der du dein iPhone nicht entsperren kannst. Die Sperrzeit liegt zunächst bei einer Minute, erhöht sich aber bei jeder falschen Eingabe. Spätestens jetzt heißt es nachdenken.

Übrigens kannst du in den Einstellungen des Sperrcodes auch festlegen, dass sämtliche Inhalte auf deinem iPhone gelöscht werden sollen, sobald der Code zehnmal hintereinander falsch eingegeben wurde.

Der Sperrbildschirm und VoiceOver

Selbstverständlich kannst du deinen Sperrcode auch mit VoiceOver eingeben. Das funktioniert wie üblich unter VoiceOver. Lege den Finger auf den Bildschirm und lass dir vorlesen, welche Taste sich unter deinem Finger befindet. Sobald dir die richtige Zahl vorgelesen wurde, nimmst du entweder den Finger hoch und tippst dann mit einem Finger zweimal schnell hintereinander auf eine beliebige Stelle des Bildschirms oder du lässt deinen Finger auf dem Bildschirm liegen und tippst mit einem anderen Finger einmal auf eine beliebige Stelle. Die eingegebene Zahl wird dir angesagt und du kannst dich auf die Suche nach der nächsten Zahl machen. Das geht übrigens auch wie üblich mit dem Wischen mit einem Finger nach links bzw. rechts. Wenn du mit einem Finger nach rechts wischst, bewegt sich der VoiceOver-Cursor, also der Auswahlfokus um ein Element weiter. Und mit einem Finger nach links gewischt, bewegst du den VoiceOver-Cursor ein Element zurück.

Das Zahlenfeld ist dabei in drei Spalten und vier Zeilen angeordnet. In der obersten Zeile stehen von links nach rechts die Zahlen Eins, Zwei und Drei. In den zwei Zeilen darunter dann entsprechend die Zahlen Vier bis Neun. Und in der untersten Zeile in der Mitte, also unter der Acht befindet sich die Null.

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